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Bettenguide: Welches Bett passt zu dir?

Finde ein Bett, das zu dir passt – mit unserem Bettenguide. Inklusive Checkliste, Vor- und Nachteilen und Produkttipps.

Man sollte meinen, dass Betten kaufen eigentlich gar nicht so schwierig ist. Stimmt ja eigentlich auch – bis man dann im Möbelhaus steht oder vor dem Computer sitzt und aus unzähligen Bettenmodellen das richtige aussuchen muss. Soll es ein gemütliches Boxspringbett sein, ein praktisches Stauraumbett, ein trendiges Futonbett oder doch lieber etwas ganz anderes? Mit unserem Bettenguide findest du das richtige Bett für dich und dein Schlafzimmer.

Und falls du nur ein Gästebett suchst, geht es hier zu unseren Artikeln über die empfehlenswertesten Klappbetten und die besten Schlafsessel.

Checkliste: Was muss ich vor dem Bettenkauf beachten?

So viel zu den wichtigsten Vorbereitungen. Aber welche Betten-Typen gibt es eigentlich und worin unterscheiden sie sich? Wir haben die beliebtesten Betten hier für dich zusammengefasst.

  • Ausgangslage: Hast du schon Schlafzimmermöbel, zu denen dein Bett passen muss, oder kannst du Farbe und Stil komplett frei wählen? Und gibt es vielleicht noch Möbel, die du zusätzlich zum Bett kaufen willst, wie etwa eine Kommode oder einen gemütlichen Sessel? Auch die sollten zu deinem Bett passen, damit dein Schlafzimmer wohnlich wirkt.
  • Ausmessen: Ein standardmäßiges Doppelbett misst 180 x 200 cm, aber das hat nicht überall Platz. Miss dein Schlafzimmer also gut aus und überlege dir, wie groß das Bett maximal sein darf, damit auch die restlichen Möbel noch Platz haben. Mit diesen Maßen im Kopf fällt die Bettsuche viel leichter.
  • Sondermaße: Für besonders große oder schwere Menschen gibt es Betten, die extra lang oder extra stabil sind. Überleg dir vorab, ob ein Bett mit Sondermaßen für dich infrage kommt, dann kannst du beim Kauf gezielt danach Ausschau halten.

Box Spring Bett

Box Spring Betten kommen ursprünglich aus den USA und England und sind gerade einer der trendigsten Bettentypen. Der wichtigste Unterschied zu herkömmlichen Holzrahmenbetten ist, dass sie keinen Lattenrost haben. Stattdessen ist ein stabiler Holzkasten mit Federkern eingebaut, auf dem zwei Matratzen und meistens noch ein weicher Topper liegen – dadurch sind Box Spring Betten auch extrem gemütlich. Besonders praktisch: Die meisten Box Spring Betten sind durch den Stoffbezug nicht nur tolle Hingucker, sondern haben unter den Matratzen auch zusätzlichen Stauraum.

Wenn du noch mehr Fragen zu Box Spring Betten hast oder dir ein paar empfehlenswerte Modelle ansehen willst, schau mal bei unserem Artikel über die besten Box Spring Betten vorbei. Dort haben wir unsere aktuellen Lieblingsmodelle gesammelt.

Box Spring Bett: Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
+ in vielen Farben und Designs erhältlich
+ sehr bequem
+ extra hoher Einstieg (meist zwischen 50 und 70 cm)
+ meistens mit Stauraum
– Stoffbezug ist schwieriger zu reinigen als Holz
– Kopfteil meist nicht verstellbar
– Federkern bei Abnutzung nicht austauschbar (wäre bei einem Lattenrost möglich)

Stauraumbett

Ähnlich wie ein Box Spring Bett hat auch ein Stauraumbett zusätzlichen Platz für Bettwäsche oder zusätzliche Kissen – meist in Form einer ausziehbaren Lade im Bettkasten oder einem Fach unter dem Lattenrost. Manche Stauraumbetten, besonders Modelle für eine Person, haben statt einem leeren Fach einen zweiten Lattenrost eingebaut, sodass du sie mit wenigen Handgriffen zu einem Doppelbett umbauen und Platz für Übernachtungsgäste schaffen kannst.

Hier gehts zu unserem Artikel mit den Empfehlungen unserer Redaktion für Stauraumbetten 140 x 200 cm und als Doppelbett-Variante mit 180 x 200 cm.

Stauraumbett: Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
+ Platz unter dem Bett wird optimal genutzt
+ Stauraum für Bettwäsche oder Kissen
+ meist höherer Einstieg durch Bettkasten
– Bettkasten ist ein Staubfänger
– umständliche Reinigung

Futonbett

Futon ist das japanische Wort für „Bett“ und Futonbetten sind die europäische Version davon. Während man in Japan oft direkt auf einer Matratze auf dem Boden schläft, versteht man unter Futonbetten ganz einfach Betten, die sehr niedrig sind, sodass man nur wenige Zentimeter über dem Boden schläft. Die Matratzen für Futonbetten sind oft aus Naturmaterialien wie Kokosfaser, Baumwolle oder Schurwolle, was sie zu einem Geheimtipp für alle Freunde von nachhaltiger Einrichtung macht. Futonmatratzen sind zudem sehr stabil, sodass man wenig bis kaum federt oder einsinkt. Das braucht am Anfang vielleicht eine kurze Eingewöhnungszeit, danach schläft man aber sehr gut darauf.

Hier gehts zu unserem Artikel mit empfehlenswerten Futonbetten.

Futonbett: Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
+ Matratze aus Naturmaterial
+ gute Durchlüftung durch dünne Matratze
+ oft zusammenklappbar und super als Gästebett
– für Seitenschläfer unbequem
– Futonmatratze passt nicht in jeden Bettrahmen

Wasserbett

Bei einem Wasserbett hat die Matratze einen flüssigen Kern aus Wasser, der von Schaumstoff umhüllt wird. Es gibt komplette Bettsysteme mit Rahmen und Matratze, oder einzelne Matratzen, die du in deinen bestehenden Bettrahmen einbauen kannst. Der große Vorteil von Wasserbetten ist, dass man die Temperatur individuell einstellen kann – etwa im Sommer kühler und im Winter wärmer. Sie sind auch besonders gut geeignet für Allergiker (keine Federn, Daunen oder sonstige Materialien, die Allergien auslösen könnten) oder Menschen mit Rückenproblemen, da sich die Wassermatratze haargenau an die Liegeposition anpasst. Preislich sind Wasserbetten meist teurer als Betten mit regulären Matratzen, dafür halten sie aber auch länger. Nur bei Umzug wird’s etwas kompliziert: Ein gefülltes Wasserbett wiegt mehrere Hundert Kilo. Soll das Bett also verschoben oder übersiedelt werden, muss man also zuerst einmal das Wasser aus der Matratze lassen.

Falls du dich für ein Wasserbett interessierst, haben wir hier einige empfehlenswerte Modelle gesammelt.

Wasserbett: Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
+ super für Menschen mit Rückenproblemen
+ im Sommer kühl
+ Matratze hält bis zu 20 Jahre
– relativ teuer
– Matratze ist sehr schwer, macht das Bett schwierig zu verschieben

Etagenbett

Hochbetten sind kleine Raumwunder und besonders gut geeignet für Räume mit hohen Decken oder Kinderzimmer. Durch die höhere Liegefläche ist unter dem Bett noch Platz für einen Schreibtisch, eine gemütliche Couch oder einfach zum Spielen. Ein Etagenbett ist auch ideal, wenn sich zwei Kinder ein Zimmer teilen oder wenn Platz für Übernachtungsgäste sein soll. Hier gehts zu unserem Artikel über Etagenbetten mit den besten Modellen für dein Kinderzimmer zuhause.

Etagenbett: Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
+ Raumgewinn
+ optischer Hingucker
+ super für Geschwister, die sich ein Zimmer teilen
+ Stauraum oder Platz für Schreibtisch unter dem Bett
– nicht geeignet für Räume mit niedrigen Decken
– evtl. Verletzungsgefahr (Herausfallen aus der oberen Etage)

Familienbett

Ein Trend, der in Deutschland und Österreich noch nicht so bekannt ist, aber sich immer weiter durchsetzt. Besonders bei Familien mit kleinen Kindern, die immer mal wieder nachts ins Schlafzimmer der Eltern wandern, sind die überdimensionierten Betten beliebt. Sie bieten Platz für zwei Erwachsene und bis zu zwei Kinder. Wenn der Nachwuchs also mal wieder nicht im eigenen Bett schlafen will, ist Platz genug für alle und niemand muss auf die Couch oder das Gästebett ausweichen. Beim Matratzenkauf sind Familienbetten relativ unkompliziert – viele Familienbetten haben die Maße 270 x 200 cm, damit reicht eine Doppelmatratze + eine Einzelmatratze oder 3 einzelne Matratzen nebeneinander. Noch mehr Infos zu Familienbetten und unsere besten Tipps dazu findest du in diesem Artikel.

Familienbett: Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
+ Kinder müssen nachts nicht wandern, Eltern nicht aufstehen
+ Nähe zwischen Eltern und Kind, besonders bei kleinen Kindern
– nichts für Eltern mit leichtem Schlaf (Kinder bewegen sich viel im Schlaf)
– nicht geeignet für Kinder unter 1 Jahr

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Redaktion

Katharina

Katharina

Redakteurin

Nach ein paar Jahren WG und Studentenwohnheim ist Katharina 2021 in ihre erste eigene Wohnung gezogen. Dort hat sie nicht übermäßig viel Platz, lässt die Räume durch helle Farben und geradlinige Einrichtung aber etwas größer wirken. Und sie trickst durch Möbel mit verstecktem Stauraum – schließlich muss ihre nicht gerade kleine Büchersammlung auch irgendwo Platz haben.